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mailto:WalterRegel@t-online.de


 

 Verantwortlich für diese Seiten ist mein Spezi aus Süddeutschland Walter Regel,er wird
auf den Technikseiten regelmäßig Artikel veröffentlichen.Der erste Artikel befasst sich
mit der E- Kompaßanlage von U-Booten ab U-45 WK II.Zu diesen Artikel wird Waldi noch
Schaltpläne zur Verfügung stellen,die dann noch veröffentlicht werden.Ferner wird er
demnächst für die Marine-Homepage,Artikel über Marine-Nachrichten u.Ortungsdienst
(Technik) zur Verfügung stellen und veröffentlichen.Viel Spaß beim Studieren!!!!!!
 

Die E- Kompaßanlage U-Boote ab U-45
Weltkrieg II.

E-Kompaßanlage von U-Booten ab U-45 (WKII)
Die Kompaßanlage war das wichtigste nautische Instrument auf  Schiffen.
Es folgt eine technische Anleitung für die Bedienung der selbigen:
A. Vorbereitungen vor der Inbetriebnahme
Nach dem Zusammenbau oder einer längeren Betriebspause sind die folgende Maßnahmen zu treffen:

Die Tragflüssigkeit im Mutterkompaß K  muß etwa 1cm unter der Tragplatte stehen. Sie wird ergänzt durch Tragflüssigkeit aus dem vorhandenen Vorrat mittels auf die Füllöffnung aufgesetztem Hartgummitrichter.
Der richtige Stand der Kühlflüssigkeit ist am Schaufenster des Behälters der Kühlpumpe L abzulesen.
Die Schlauchklammer am Mutterkompaß ist in die Betriebsstellung zu bringen.
Das Kühlwasser aus der Seewasserleitung, das den Kühler durchströmt, wird angestellt. Sein ungehinderter Abfluß ist zu prüfen.
Die Kohlebürsten müssen an den Schleifringen des Füllkugelhalses gut aufliegen. Sämtliche Leitungsanschlüsse am Mutterkompaß K sind nachzuprüfen.
An den Umformern F ist die gute Auflage und Leichgängikeit der Kohlebürsten in den Haltern zu prüfen. Die Selbstanlasser zeigen im Fenster das Wort: „Aus“ in roter Schrift.
Die Patronen und Glassicherungen im Schaltschrank sind zu prüfen.
Die Schleifringe des Dornigreglers an den Umformern F sind bei herausgezogenen Bürsten auf Schlußfreiheit gegeneinander zu untersuchen, da der Umformer bei vorhandenem Schluß die vorgeschriebene Drehzahl von 3300 Umdr/min nicht innehält.
Der Übertragerschalter 7 im Vermittler im Schaltschrank P wird auf „Aus“ gelegt. Beide Signallampen 5 für die Verstärkung sind dunkel.

Prüfung der E-Kompaßumformer
Der Verbraucherschalter D wird auf eine der angeschlossenen Stromkreise geschaltet. Der Umformer F wird über den Selbstanlasser E angelassen. Beim Einschalten erscheint am Selbstanlasser das Wort „Ein“ hinter dem unten befindlichen Fenster. Bei ordnungsmäßigem Betriebe brenne  jetzt die blauen Lampen im Lichtsignal O.
Bei den Anlagen mit 2 Umformern stehen alle Schalter im Schaltschrank P auf „Aus“. Es sind dies die Verbraucherschalter E Kompaßumformer, der E-Kompaßumformerschalter und der Übertragerschalter.
Der Bordstrom wird mit dem Verbraucherschalter D eingeschaltet. Der Spannungsmesser 19 in der Meßgerätetafel  des Schaltschrankes zeigt die Spannung des Schiffsgleichstromes und seine Polaritätan, da er ein Drehspulmeßgerät ist.
Die Strommesser 18 für den Drehstrom in der Meßgerätetafel zeigen 3-4A an gehen in etwa 20 Minuten auf die Betriebsstromstärke von 1,2A zurück. Die Regelbelastung ist in allen 3 Phasen fast gleich groß.
Die Strommesser sind untereinander angeordnet, der obere zeigt den Strom der Phase T, der mittlere den der Phase R und der untere den der Phase S.
Bei der 12W Verstärkeranlage sind die Strommesser nebeneinander angeordnet, der linke zeigt den Strom der Phase T, der mittlere den der Phase R und der rechte den der Phase S.
Beim Einschalten des Umformers bei der 12W Verstärkeranlage mit Signalkasten O 0852 und O 07550 erscheinen die Lampen „Verstärker ausgefallen“ und „E-Kompaß gestört“.
Die Drehzahl des Umformers F ist zu prüfen. Sie soll 3300 Umdr./min betragen und wird durch den Dornigregler bei Spannungschwankungen des Schiffsnetzes selbsttätig unverändert gehalten. Über das Einstellen des Reglers siehe Abschnitt E II.
Bei der Anlage mit 2 Umformern wird jetzt der E-Kompaßumformer 2durch Einschalten des Verbraucherschalters E-Kompaßumformer 2 in Betrieb gesetzt. Hierauf wird der Umformer 2 mit dem E-Kompaßumformerschalter auf die Anlage geschaltet. Alle Nachprüfungen werden nun wie bei E-Kompaßumformerschalter 1 vorgenommen. Nachdem dies ausgeführt ist, wird wieder mit dem Kompaßumformerschalter auf  E-Kompaßumformer 1 geschaltet und der Umformer 2 durch Ausschalten des Verbraucherschalters stillgesetzt.

Prüfen des Vertstärkers
Der Übertragerschalter 7  wird auf „Ein“ gelegt. Der Betriebswandler 37 des Verstärkers erhält Strom und setzt den verstärker in Betrieb. Die Werklampe 5 leuchtet auf.
Der Anodenstrommesser 23 zeigt den normalen Ruhestrom von 30mA an .
Die Heizung der Verstärkerröhre 24 wird durch den Eisenwasserstoffwiderstand 27 geregelt. Sie hat ihren richtigen Wert, wenn die Spannung am Spannungsmesser 29 des Eisenwasserstoffwiderstandes etwa 7-8V beträgt.
Um das einwandfreie Arbeiten des Umschaltschütz 8 zu prüfen, ist im Vermittler mit der isolierten Pinzette die 2A Sicherung 1 für den verstärker herauszuziehen. Das Umschaltschütz wird stromlos und schaltet auf  unverstärkten Betrieb. Gleichzeitig erlischt die Lampe 5 „Verstärkung ein“ und die zweite Lampe 5 „Verstärkung aus“ leuchtet auf.  Zur Beobachtung der Schaltschützkontrolle wird die Kappe für das Umschaltschütz 8  im Vermittler mittels Schraubenzieher abgeschraubt.
Beim 12W Verstärker zeigt der Strommesser 23 bei Betrieb mit einer Röhre etwa 45 mA und mit beiden Röhren etwa 90 mA Anodenstrom an. Die Schauzeichen 50 zeigen die in Betrieb befindlichen Röhren an. Im Ruhezustand des Vertsärkers zeigt der Bremsstrommesser 49 etwa  70-80 mA Bremsstrom an.
Um das einwandfreie Arbeiten des Umschaltschütz A zu prüfen, ist eine der 4A Sicherungen an den Leitungen  51 oder 52  im Maschinenschaltschrank P 2450/51 herauszuziehen. Dadurch wird das Umschaltschütz A stromlos und schaltet auf unverstärkten Betrieb. Durch den Kontakt a5 wird die Leitung 119/120 geschlossen, so daß im Signalkasten O 0852/53 die Lampe „Verstärkung ausgefallen“ aufleuchtet. Da durch die B4 Wicklung das
B Umschaltschütz umschaltet, wird die Lampe „Anlage klar“ ausgeschaltet und das Schaltschütz im Signalkasten O 0750 eingeschaltet; die Hupe ertönt und die Lampe „ E-Kompaß gestört“ leuchtet auf.
Ist der Signalkasten O 0852/53 nicht vorhanden, wird der Ausfall des Verstärkers nicht besonders angezeigt.
Einstellen der Kühlung für die Tragflüssigkeit
Der Drehsinn des Antriebsmotors der Kühlpumpe ist zu prüfen; der Motor muß in der angegebenen Pfeilrichtung umlaufen.
Das Einstellen der Kühlung der Tragflüssigkeit geschieht durch das Schlauchventil folgendermaßen:
Die Ablußrohrleitung am Anschlußstutzen des Kompaßhauses wird gelöst. Die Schrauben-
Sicherungsfeder 7 ist aus den Schlitzen der Stellschrauben 5 und 6 herauszuheben; hierauf ist zuerst die Reglerschraube 6 so weit zurückzuschrauben, daß sie den Wärmereglerstift freigibt; dann ist die Stellschraube 5 herauszudrehen, bis Kühlwaser durch das Schlauchstück 9 fließt, was am Anschlußstutzen beobachtet werden kann.
Nun wird die Stellschraube 5 langsam zurückgedreht, bis die Feder 12 den Schlauch 9 gerade soweit zusammendrückt, daß kein Wasser mehr hindurchfließen kann. Die am Anschlußstutzen gelöste Verbindung kann wieder hergestellt werden.
Man läßt die Temperatur der Tragflüssigkeit bis 42 Grad ansteigen und stellt den Signalwärmeregler mit seiner Regelschraube so ein, daß die rote Lampe im Lampensignal aufleuchtet oder der Summer im Lampensummersignal ertönt.
Durch Hereindrehen der Reglerschraube 6 ist der Klammerhebel 10 anzuheben, bis Waserdurchfluß erfolgt. Sobald das Thermometer 39 Grad zeigt, ist die Reglerschraube 6 so einzustellen, daß der Wärmeregler den Klammerhebel 10 so weit in die Höhe drückt, daß nur noch eine geringe Menge Kühlwasser durch den Schlauch 9 fließt. Zur genauen Einstellung der Normaltemperatur (39 Grad-siehe nächsten Abschnitt) ist das Thermometer zwei bis dreimal in Abständen von ungefähr einer Stunde zu beobachten. Je nachdem die Temperatur der Tragflüssigkeit über die Normaltemperatur steigt oder unter diese sinkt, schraubt man die Reglerschraube 6 um einen halben bis ganzen Gang hinein oder heraus. Nach beendeter Einstellung ist die Sicherungsfeder 7 in die Schlitze der Schraubenköpfe 5 und 6 einzulegen, um diese gegen Verdrehen zu sichern.
Einstellen der Lage der E-Kompaßkugel
Sobald die Tragflüssigkeit die Temperatur von 39 Grad erreicht hat, wird die Lage der Kugel im Flüssigkeitsbehälter geprüft. Die Kugel soll so liegen, daß der durch einen roten Strich angezeigte Kugeläquator mit den Marken auf den Glassegmenten und Verbindungsstegen der Hüllkugel in Deckung ist. Hierbei muß die Tragplatte in waagerechter lage gehalten werden, die mit der auf der Tragplatte befindlichen Libelle abgelesen werden kann. Abweichungen bis zu 2mm nach oben sind zulässig.
Bei größeren Abweichungen kann man die Höhenlage ohne Änderung des Mischungsverhältnisses der Tragflüssigkeit durch anderes Einstellen des Schlauchventils ändern. Liegt die E-Kompaßkugel etwas zu hoch, dann stellt man das Schlauchventil auf eine höhere Temperatur als 39 Grad bis höchstens 41 Grad ein. Hierdurch wird die Kugel infolge des durch die höhere Temperatur verringerten spezifischen Gewichtes der Tragflüssigkeit etwas gesenkt. Liegt die Kugel etwas zu tief, so bewirkt die Einstellung einer niedrigeren Temperatur als 39 Grad bis niedrigst 37 Grad ein heben der Kugel.
Der Signal – Wärmeregler wird stets für eine um 3 Grad höhere Temperatur eingestellt.
Im kalten Zustand des Mutterkompasses liegt die Kugel infolge des höheren spezifischen Gewichtes der Tragflüssigkeit immer oben. Beim Erwärmen der Tragflüssigkeit nach dem Anstellen der Anlage oder der Heizung sinkt die Kugel infolge des verringerten spezifischen Gewichtes auf ihre betriebsmäßige Lage herab, in der sie dann von der Blasspule getragen wird. Unmittelbar nach dem Abstellen der Anlage liegt die Kugel immer etwas zu tief, da dann auch die Blasspule abgeschaltet ist.

B. Das Anstellen der E-Kompaßanlage
Die Anlage ist mindestens fünf Stunden vor Gebrauch anzustellen.
Punkt 1:
Der Übertragerschalter 7 wird auf „Aus“ geschaltet. Beim Zerstörerschrank ist darauf zu achten, daß außerdem der E-Kompaßumformerschalter und die Verbraucherschalter  E, Kompaßumformer 1 und 2 auf „Aus“ stehen.
Punkt 2:
Der Verbraucherschalter  D  wird auf einen der beiden angeschlossenen Stromkreise geschaltet. Die Einschaltstellung ist durch Bezeichnungsschilder der angeschlossenen Stromkreise auf dem Deckel angegeben. Hierdurch wird der Umformer  F  über den Selbstanlasser  E  angelassen.
Bei der Anlage mit zwei Umformern wird zunächst durch den Verbraucherschalter ein Umformer angelassen. Ist dessen einwandfreier Lauf festgestellt, wird der Umformer mit dem E-Kompaßumformerschalter auf die Anlage geschaltet.
Die blauen Werklampen für den Kreiseldrehstrom leuchten auf. Beim Einschalten des Umformers bei der 12W Verstärkeranlage mit Signalkasten  O  0852 und Licht- und Tonsignalkasten  O  0750 erscheinen die Lampen „Verstärker ausgefallen“ und „E-Kompaß gestört“, solange der Übertragerschalter  7  noch nicht eingelegt ist. Die gleichzeitig ertönende Hupe kann mittels des Schaltknopfes im Licht- und Tonsignalkasten  O  0750 abgeschaltet werden. Die Strommesser  18  zeigen zunächst 3 bis 4A und gehen nach ca. 20 Minuten auf 1,2A zurück. Der Spannungsmesser für den Wechselstrom 55,5Hz zeigt etwa 60V an.
Punkt 3:
Die stillstehenden Tochterkompasse werden mit dem Kurs des Mutterkompasses in Übereinstimmung gebracht. Der druckfeste Tochterkompaß wird mit Hilfe des im Gleichstellkasten  N  2051 befindlichen durch Hebel anschaltbaren Gebers eingestellt.
Punkt 4:
Haben die Kreißel nach etwa 30 Minuten ihre volle Drehzahl erreicht und ist die Kugel infolge Erwärmung der Tragflüssigkeit etwas abgesunken, wird der Übertragerschalter  7  auf „Ein“ gelegt. Jetzt stellt sich das gesamte Übertragungssystem – Hüllkugel und Tochterkompasse – auf die E-Kompaßkugel ein.
Beim Einschalten der Übertragung erhält der Verstärker bei der 12W Verstärkeranlage mit Signalton  O  0852 Strom. So daß die Lampen „Verstärker ausgefallen“ und  „E-Kompaß gestört“ verlöschen und statt dessen die Lampe „Anlage klar“ aufleuchtet.
Punkt 5:
Die Kühlung wird eingeschaltet.
Das Ausschalten der Übertragung beim Anlaufen der Umformer wird zum zweck der Verkürzung der Einschwingzeit vorgenommen. Bei Stillstand der Anlage und in kaltem Zustande der Tragflüssigkeit, berührt die Kugel die obere Hüllkugelschale. Würde der E-Kompaß zusammen mit der Übertragung eingeschaltet werden, so würde die Kugel an der sich drehenden Hüllkugel mitgenommen werden. Die Kugel, die zunächst eine geringe Richtkraft besitzt, wird dadurch noch weiter aus dem Meridian herausgedreht, in dem sie nachher einschwingen muß.
Bei bekanntem Meridian kann die Kugel vor dem Anstellen der Anlage durch Drehen der Hüllkugel von Hand angenähert in ihn hineingedreht werden. Zur weiteren Verkürzung der Einschwingzeit, ist eine Spannungsminderung der des Drehstromes vorgesehen.
Das Einschalten der E-Kompaßanlage wird dann folgendermaßen  vorgenommen:
Punkt 1:
Die E-Kompaßkugel wird durch drehen der Hüllkugel angenähert in den Meridian gebracht. Da die Kugel beim Hochlaufen der Kreißel auswandert, ist die Kugel etwas vor dem Meridian nach Osten weisend einzustellen. Es ist darauf zu achten, daß die Kugel waagerecht schwimmt. Hat sie beim Ausbau aus der Hüllkugel auf der Seite gelegen, so wird sie beim erstmaligen Anstellen der Anlage so lange schief liegen, bis daß zur Seite geflossene Öl sich wieder im unteren Teil der Kugel gesammelt hat. Solange die Kugel nicht waagerecht schwimmt, ist ein Voreinstellen in die Nähe des Meridians zwecklos, da sie sich beim Anstellen sofort in einer beliebigen Richtung dreht.
Punkt 2:
Der Übertragerschalter  7  steht auf  „Aus“.
Punkt 3:
Durch den Verbraucherschalter  D  wird der Selbstanlasser  E  eingeschaltet und damit der Umformer  F  angelassen. Falls die Leitungen 104 und 105 (Bild 7) angeschlossen sind, kann ein Widerstand vor die Erregerwicklung des Kreißeldrehstromes geschaltet werden. Die Spannung wird dann während des Anlaufens der Kreißel auf etwa 70V herabgesetzt. Die Anlaufstromstärke beträgt jetzt  1,6 – 1,8A.
Punkt 4:
Die stillstehenden Tochterkompasse werden in Übereinstimmung mit dem von der Hüllkugel angezeigtem Kurs gebracht.
Punkt 5:
Nach 30 Minuten wird der Übertragerschalter  7  auf  „Ein“ (Bild 34) geschaltet. Dann stellen sich die gesamten Übertragersysteme – Tochterkompasse und Nachdrehmotor – auf den Kurs der Kugel ein.
Bei angeschlossenen leitungen 104 und 105 wird der Widerstand für die Spannungsminderung beim Einschalten der Übertragung durch einen Kontakt des Übertragerschalters  7  kurzgeschlossen (Bild 32 bzw. 60 und 62). Wird die Übertragung nach etwa 60 Min. nach dem Anstellen der Anlage eingeschaltet, so ist die Kugel ohne Voreinstellung auf weniger als 4 Grad zum Meridian eingeschwungen.

C. Das Abstellen der E-Kompaßanlage
Punkt 1:
Alle Schalter, Verbraucherschalter E-Kompaßanlage, Verbraucherschalter E-Kompaßumformer, E-Kompaßumformerschalter und Übertragerschalter werden ausgeschaltet. Die blauen Signallampen erlöschen.
Punkt 2:
Das Kühlwasser für den Kühler wird abgestellt.
Punkt 3:
Wird die E-Kompaßanlage für längere zeit außer Betrieb gesetzt (Liegezeit im Hafen, Instandsetzungszeit), so ist zur Schonung des Ventilschlauches die Feder  12  aus dem Schlitz  11  des Schlauchhebels  10  herauszuheben und dieser, ohne die Stellschrauben  5 u. 6  zu entsichern, zurückzuklappen.
Bei Wiederinbetriebnahme der E-Kompaßanlage ist der Betriebszustand wieder herzustellen, da sonst eine Unterkühlung der Tragflüssigkeit eintritt und die E-Kompaßkugel oben an der Hüllkugel liegenbleibt. Eine Neueinregelung erübrigt sich, wenn die beiden Schrauben  5 u. 6  nicht verstellt worden sind.

D. Die Wartung der E-Kompaßanlage
Die E-Kompaßanlage ist nach jedem Wachwechsel auf ordnungsmäßigen Zustand zu prüfen.
Punkt 1:
Die drei Strommesser im Schaltschrank  P  sollen in allen 3 Phasen gleichmäßig 1,2A anzeigen.
Punkt 2:
Die Drehzahl des Umformers wird abgelesen. Sie soll angenähert 3300 Umdr/min betragen.
Punkt 3:
Der funkenfreie lauf des Umformers  F  wird gebrüft.
Da sich im Betriebe auf dem Stromwender Kohle- und Kupferstaub absetzt, ist dieser mit einem trockenen nicht fasernden Leinenlappen (nicht Putzwolle) zu entfernen. Man wischt von der Ankerwicklung nach der Außenkante des Stromwenders, damit sich an den Ecken des Stromwenders keine Schmutzstreifen bilden können, die die Betriebssicherheit gefährden. Eine gründliche Reinigung des Stromwenders erziehlt man während des Betriebes durch Säuberung mit einem mit wenig Alkohol angefeuchtetet Lappen, indem man diesen zwischen zwei Stromabgabestellen andrückt, ohne die Kohlebürsten zu berühren.
Der Stromwender muß vollkommen glatt sein und ein gleichmäßiges, aussehen zeigen.
Harte Kohlebürsten verursachen oft nach der Reinigung des Stromwenders ein pfeifendes oder quitschendes Geräusch; in diesem Falle empfiehlt es sich, den Stromwender mit Hilfe eines nicht fasernden Leinenlappens mit gereinigter, harzfreier Vaseline leicht einzufetten. Eine reichliche Einfettung muß vermieden werden, weil sonst die Kohlebürsten schlecht arbeiten. Das Einfetten darf nur im warmen Zustande des Stromwenders vorgenommen werden.
Das Überholen und reinigen der Bürsten auf den Schleifringen des Dornigreglers hat während des Betriebes zu unterbleiben, da die rasch umlaufenden Kantaktklötze auf der Drehscheibe schwere Verletzungen verursachen können. Beim Öffnen der Verschlußdeckel am Regler ist deshalb vorsicht geboten. Werden Unregelmäßigkeiten festgestellt, z.B. Funken oder schlechter Lauf der Bürsten, Hängenbleiben einer Bürste im Bürstenkasten, si ist der Umformer zu wechseln, falls zwei Umformer vorhanden sind.
Punkt 4:
Der Spannungsmesser  29  am Eisenwasserstoffwiderstand   27  für die Heizung der Verstärkerröhre  24  soll 7-8V anzeigen. Bei größeren Abweichungen von diesem Werte siehe Abschnitt  E VIII. Bei der 12 w Verstärkeranlage wird die Heizung der Verstärkerröhren nicht besonders überwacht.
Punkt 5:
Das Arbeiten der Verstärkerröhren ist am Anodenstrommesser  23  zu prüfen. Bei 220V oder 110V Netzspannung beträgt der Anodenstrom etwa  30mA. Bei größeren Abweichungen von diesem Wert siehe Abschnitt  E VIII.
Bei der 12 W Verstärkeranlage mit E-Kompaßschaltschrank  P 2550/51 beträgt der Anodenstrom bei einer Röhre etwa 43 mA, bei beiden Röhren 86 mA. Der Bremsstrom beträgt 70-80 mA.
Punkt 6:
Der Zu- und Abfluß des Kühlwassers für die Kühlschlange im Kühler wird geprüft.
Punkt 7:
Die Überwachungslampe im Lichtsignal  O  muß brennen. Die Lampe „Anlage klar“ im Signalkasten  O 0852/3 brennt.
Punkt 8:
Das Thermometer auf der Tragplatte des Mutterkompasses soll die mit dem Schlauchventil eingestellte Temparatur der Tragflüssigkeit anzeigen, die zwischen 37 und 41 Grad liegen darf.

Wöchentlich sind folgende Arbeiten vorzunehmen:
Punkt 1:
Durch drehen der Staufferbüchsen ist den Kugellagern der Umformer und dem Kugellager der Kühlpumpe etwas neues Fett zuzuführen. Gegebenenfalls sind die Staufferbüchsen mit gutem Kugellagerfett nachzufüllen.
Punkt 2:
Bei Anlagen mit zwei Umformern ist der Betrieb der Umformer zu wechseln. Der zweite Umformer ist anzulassen und auf einwandfreien Lauf der Bürsten zu prüfen. Dann wird er mit dem E-Kompaßumformerschalter auf die E-Kompaßanlage geschaltet.
Punkt 3:
Im Schaltschrank  P  ist das Arbeiten der Umschaltschützkontakte bei abgenommener Schutzkappe durch Entfernen und Einsetzen der 2A Sicherung  1  für den Betriebswandler  37  des Verstärkers zu prüfen. Die Sicherung für den Betriebswandler 37  ist die unterste 2A Glassicherung  1  in der dritten Sicherungsreihe. Das ordnungsmäßige Arbeiten ist ersichtlich an den Lampen  5  „Verstärkung ein“ und „Verstärkung aus“.
Bei der Anlage mit 12 W Verstärker ist eine der 4A Sicherungen  1  der leitungen  51  oder  52  im Maschinenschaltschrank  P  2450 herauszuziehen, um den Verstärker stromlos zu machen.
Punkt 4:
Die elektrischen Kontaktflächen des Signal-Wärmereglers auf der Tragplatte des Mutterkompasses sind mit einem Alkoholangefeuchteten Lappen zu säubern.
Punkt 5:
Der Stand der Tragflüssigkeit im Flüssigkeitsbehälter des Mutterkompasses ist zu prüfen. Sobald der Ringfühler nicht mehr vollständig bedeckt ist, ist Tragflüssigkeit aus der Vorratsflasche durch die Füllöffnung auf der Tragplatte unter Verwendung des Hartgummitrichters nachzufüllen.
Punkt 6:
Fehlende Kühlflüssigkeit – Gemisch aus vier Teilen Wasser und einem Teil Glyzerin – ist unter Verwendung des Hartgummitrichters nachzufüllen. Im Behälter der Kühlpumpe  L   ist das Kühlwasser, wenn nötig, zu ergänzen. Die Marke am Schaufenster ist hierbei zu beachten.
Punkt 7:
Die Kugellager des Kühlpumpenmotors sind durch Drehen der Staufferbüchsen zu schmieren. Gegebenenfalls sind die Staufferbüchsen mit gutem Kugellagerfett nachzufüllen.
Punkt 8:
Der abgestellte Umformer ist zu überholen. Über Wartung und Instandhaltung elektr. Maschinen siehe Pflegevorschrift. Unter keinen Umständen dürfen andere als die vorgeschriebenen Kohlebürsten verwendet werden.
Bei dem Umformer  F  sind die Schleifringe der Dornigregler auf Schlußfreiheit gegeneinander zu prüfen. Der Glimmer zwischen den Lamellen der Schleifringe muß stets etwa 0,5mm ausgekratzt sein und frei von Verschmutzung gehalten werden. Wichtig ist der genügende und gleichmäßige Druck der Kohlebürsten und ihre einwandfreie Auflage auf den Schleifringen, da nur hierdurch die Fliehkraftkontakte auf der Drehscheibe geschont werden. Es ist dann eine Reinigung der Fliehkraftkontakte nicht erforderlich. Muß sie aber vorgenommen werden, so sind die Kontaktberührungspunkte mit feinem Schmiergelleinen unter Benutzung eines Holzstäbchens leicht abzureiben. Hierauf sind sie mit einem mit benzin angefeuchteten Lappen abzuwischen.
Muß der Stromwender des Umformers auf der Drehbank abgeschliffen werden, so ist beim Ausbau des Ankers folgendes zu beachten:
Alle Kohlebürsten werden aus ihren Haltern heraausgenommen. An der Gleichstromseite des Umformers  F  wird der Lagerverschlußdeckel oder Bock des Umdrehungsanzeigers abgeschraubt, die Achsenendschraube oder die biegsame Kupplung für den umdrehungsanzeiger wird herausgeschraubt. Zu beachten ist, daß die Achsenendschraube hier Linksgewinde hat.
Das Lagerschild auf der Drehstromseite wird nach lösen seiner Befestigungsschrauben vom gehäuse gelöst. Dann wird der Anker vorsichtig herausgezogen, ohne die Windungen zu verletzen.
Beim Wiedereinbau des überholten Ankers wiederholt sich der Arbeitsgang in umgekehrter Reihenfolge.
Gelegntlich des Ankerausbaues sind auch die Wälz- und Kugellager nachzusehen; da sie sich abnutzen, empfiehlt es sich, sie zeitweise nachzusehen.
Halbjährlich ist das Kühlwasser im Behälter der Kühlpumpe zu erneuern, hierzu ist die Bodenschraube herauszuschrauben.
Bei jedem Ausbau der E-Kompaßkugel ist zu prüfen, ob der Deckring zwischen der unteren Kugelschale und der oberen Kugelkalotte festsitzt. Die geschieht durch leichtes Betasten des Ringes. Quillt hierbei Flüssigkeit aus den Fugen, so muß die Kugel – falls keine Ersatkugel vorhanden ist – beim Einlaufen in den hafen zwecks neuer Aufkittung des Deckringes ausgetauscht werden.

E. Störungen, ihre Ursache und Beseitigung
Anleitung zum schnellen Aufsuchen von Störungen:
Punkt 1:
Es ist zu prüfen, welche Sichrungen durchgebrannt sind.
Punkt 2:
In den Stromlaufbildern sind die diesen Sicherungen zugehörigen Stromkreise aufzusuchen.
Punkt 3:
An Hand der Nummernbezeichnungen in den Stromlaufbildern sind die Leitungen und Geräte, ausgehend von der durchgeschlagenen Sicherung zum Verbraucher hin, zu prüfen.
Punkt 4:
Sind keine Sicherungen durchgebrannt, so ist, von den stillgelegten Geräten ausgehend, der Stromkreis bis zur Stromquelle auf Leitungsunterbrechung  zu prüfen.
Leitungsunterbrechungen des Kreißeldrehstromes hinter den 4A Sicherungen o,p und q werden vom Signaal nicht angezeigt. Es sind deshalb im Betrieb die Strommesser zu überwachen.
I. Funkenbildung an den Bürsten des Umformers
Der Stromwender ist mit einem mit wenig Alkohol angefeuchteten, nichtfasernden Leinenlappen zu reinigen. Maan wischt von der Ankerwicklung nach der Außenkante des Stromwenders, damit sich an den Ecken des Stromwenders keine Schmutzstreifen bilden können, die die Betriebssicherheit gefährden. Der Lappen ist zwischen zwei Stromabgabestellen anzudrücken, die Bürsten sind nicht zu berühren.
Die Kohlebürsten werden einzeln aus ihren haltern genommen, gereinigt, indem man etwa vorhandenen Kohle- und Kupferstaub entfernt, auf leichten gang und auf gute Auflage auf dem Stromwender untersucht. Die Bürsten müssen senkrecht zur Stromwenderoberfläche stehen.
Ist die Auflage der Bürsten auf dem Stromwender nicht einwandfrei und läßt sich das Funken der Bürsten nicht beseitigen, so müssen sie neu eingeschliffen werden. Da dies nur am ruhenden Umformer vorgenommen werden kann, iat der andere Umformer anzustellen und auf die Anlage zu schalten.
Funkenbildung an den Bürsten entsteht auch durch Riefen und brandflecke auf dem Stromwender, wodurch dieser bei ungenügender Pflege rauf geworden ist. Ein Abschmirgeln mit Glaspapier hat während des Betriebes wegen der damit verbundenen Verschmutzung des Umformers zu unterbleiben. Der Umformer ist außer Betrieb zu setzen. Der Anker ist auszubauen und der Stromwender auf der drehbank abzuschleifen.
Werden Unregelmäßigkeiten an den Bürsten oder Schleifringen des Dornigreglers festgestellt, so ist die Störung bei ruhendem Läufer zu beseitigen.

II.  a) Der E-Kompaßumformer  F  ist ausgefallen
Die drei Strommesser  18  im Schaltschrank  P  zeigen nicht mehr an, in allen drei Stellungen des Spannungsumschalters  22  zeigt der Spannungsmesser Null an. Die blauen Überwachungslampen im Lichtsignal   O  leuchten nicht mehr, bei der Anlage mit Signalkasten  O  0852 ist die Lampe „Anlage klar“ erloschen.
Punkt1:
Der Schiffsgleichstrom ist ausgefallen. Der obere, rechte Spannungsmesser 19  für den Schiffsgleichstrom steht auf Null. Der Verbraucherschalter  D  wird auf einen anderen Stromkreis geschaltet.
Falls der Schiffsgleichstrom längere Zeit ausgefallen war, wird die E-Kompasskugel wieder regelrecht in den Meridian einschwingen.
Punkt2:
Der Umformer läuft nicht an, wenn der Verbraucherschalter  D  eingeschaltet wird. Eine oder beide 15A bzw. 20A Sicherungen im Vermittler des Schaltschrankes  P  sind durchgebrannt.
Brennen die Sicherungen nach Erneuern wieder durch, so ist die Stromaufnahme beim Anlassen zu groß oder ein Kurzschluß im Gleichstromnetz der E-Kompaßanlage ist vorhanden.
Wird die Stromaufnahme zu groß, so sind die Vorwiderstände im Anlasser nicht in Ordnung oder der Stromkreis für das Motorfeld ist unterbrochen. Im Selbstanlasser  E  sind die an den Klemmen 6 und 9 liegenden Adern auf Unterbrechung zu prüfen. Ist im Selbstanlasser  E  keine Unterbrechung vorhanden, so ist die von der Klemme 9 des Anlassers zur Klemme 9 des Umformers führende leitung zu prüfen. Ist auch diese Leitung in Ordnung, wird die von der Klemme 9 des Umformers zur Feldwicklung und über die Abgleichwiderstände zur Klemme 1 führende Leizung geprüft.
b) Der E-Kompaßumformer  F  hat nicht die vorgeschriebene Drehzahl
Punkt 1:
Der Umformer  F  läuft an, kommt aber nicht auf die vorgeschriebene Drehzahl – 3300 Umdr/min.
Im Selbstanlasser  E  arbeitet das Schütz nicht. Der Vorwiderstand und die Schützspannungsspule sind auf Stromdurchgang und guten Kontakt der Anschlüsse zu prüfen. Die Spannungsspule liegt an der Ankerspule des Motors. Es ist zu beachten, daß das Schütz seinen Anker erst anzieht, wenn die Ankerspamnnung am Motor etwa 80% der Netzspannung beträgt. Sind das Schütz und die Anschlüsse in Ordnung, liegt der Fehler am Dornigregler.
Punkt 2:
Der Umformer überschreitet die vorgeschriebene Drehzahl oder erreicht die nicht. Die E-Kompaßumformer  F  5252e,  F  5550e und  F  5552e sind mit Dornigregler ausgerüstet.
Der Dornigregler arbeitet nicht ordnungsgemäß. Der Umformer ist stillzusetzen. Die Kohlebürsten auf den Schleifringen des Reglers müssen sich im Bürstenkasten frei bewegen; sie dürfen nicht geklemmt werden oder haken.
Die Federkontakte an der Drehscheibe geben keinen Kontakt mit den Kontaktklötzen. Die Kontakte sind mit feinen Schmiergelleinen und einem Holsstäbchen zu reinigen und mit einem mit Benzin oder Alkohol angefeuchteten Lappen abzuwischen.
Die Einstellung der Kontakte stimmt nicht mehr, es kann sich an einem oder an beiden Federkontakten das belastungsgewicht gelockert oder verschoben haben. Es können die Kontaktklötze verdreht sein, da sich eine oder beidse Sechskantmuttern gelöst haben. Findet eine dauernde Berührung der Kontakte statt, unterschreitet der Umformer die vorgeschriebene Drehzahl um 30-300 Umdr/min. Werden die Regelwiderstänmde gleichzeitig kurzgeschlosssen, so tritt starkes Schwanken der Stromaufnahme des Motors ein. Eine Neueinstellung ist erforderlich. Hierbei ist folgendermaßen zu verfahren:
An die Zuführungsklemmen 1-2-3 zu den Schleifringen sind zwei Spannungsmesser (Meßbereich etwa 60V) anzulegen, um an den Ausschlägen der Meßgeräte, die gleichzeitig an den Regelwiderständen liegen, das Schließen der Kontakte beobachten zu können.
Die Spannungsmesser liegen bei offenen Kontakten, während des Anlassens des Umformers, den Spannungsverlust in den Widerständen, die parallel zu den Kontakten liegen, an.
Naach dem Anlaßvorgang schließen die Kontakte, die Ausschläge der Spannungsmesser gehen fast auf Null zuirück. Bei Regelung der Drehzahl durch die Kontakte, findet ein ständiges Schließen und Öffnen der Kontakte statt, wobei die Zeiger der Spannungsmesser um bestimmte Mittelwerte pendeln. Die Größe der Mittelwerte wird durch die jeweilige Kontaktgabe bestimmt. Der Ausschlag der Spannungsmesser wird um so kleiner, je länger die durchschnittliche Kontaktdauer ist.
Derjenige von den beiden Kontakten schließt demnach länger, d. h. früher, dessen Spannungsmesser den kleineren Ausschlag zeigt. Die Kontakte sind dann richtig eingestellt, wenn sie aufeinanderfolgend schließen. Dieser Zustand ist an den unterschiedlichen Ausschlägen der Spannungsmesser leicht zu erkennen. Das gleichzeitige Schließen beider Kontakte ist der Kontaktgabe eines Kontaktes gleichzuachten; die hierbei unzulässigerweise eintretende stoßweise Änderung des Feldstromes hat starkes Schwanken der Stromaufnahme des Motors zur Folge. Beim ordnungsmäßigen Regeln der Drehzahl ist ein leichtes Schwanken der Stromaufnahme notwendig.
Die Einstellung der Kontakte wird durch eine Grob- oder Feineinstellung vorgenommen.
Die Grobeinstellung: Auf jeder Kontaktfeder ist ein Belastungsgewicht angebracht, das sich in einem Schlitz verschieben läßt. Die hierdurch erreichbare Änderung der Drehzahl beträgt etwa 200 Umdr/min. Die Stellung der Belastungsgewichte ist richtig, wenn der Umdrehungszeiger rund 3300 Umdr/min anzeigt.
Die Feineinstellung: Sie erfolgt durch Verstellen der auf der umlaufenden Scheibe fest angebrachten Kontakte. Hierzu ist die außen an den Kontaktklötzen sitzende Sechskantmutter zu lösen und dann die unterhalb der Klötze in der Nähe der Kontakte befindliche, runde, mit kleinen Stellöchern versehene Stellmutter zu verdrehen, je nach der Drehrichtung wird der Kontakt gesenkt oder gehoben. Nach dieser Verstellung muß die Sechskantmutter wieder fest angezogen werden. Passende Bedienungsschlüssel für beide Muttern befinden sich im Werkzeugkasten.
Auf den Klötzen, welche die Festkontakte aufnehmen, sind Richtzeichen vermerkt, und zwar:
• 1÷2 +  und  -2÷3+
Die Zeichen + und – geben an, nach welcher Richtung die Stellmutter zu verdrehen ist, um die Drehzahl des Umformers zu erhöhen oder herabzusetzen.. Die Zahlenbezeichnungen 1÷2 bzw. 2÷3 weisen auf den Anschluß desjenigen Spannungsmessers hin, der der von dem einen oder dem anderen Kontakt beeinflußt wird. Die Feineinstellung gestattet gestattet eine Änderung von  plus-minus 20 Umdr/min.
Bei neuen oder gereinigten Kontakten ist der Umformer mehrere Stunden in Betrieb zu nehmen, da sich an den Kontakten erst die Übergangsberührungsflächen bilden müssen. Die Bildung dieser berührungsflächen hat mitunter eine geringe Verminderung der Drehzahl, die innerhalb –0,5% liegt, zur Folge.
Das Einstellen der Widerstände: Es erfolgt nach dem Einstellen der Kontakte auf die vorgeschriebene Betriebsdrehzahl des Umformers. Die Parallelwiderstände bestimmen die Größe des Regelbereiches. Bei Meßschwankungen von 30% ändert sich die Drehzahl um 30 Umdr/min, das ist 1%.
Die Parallelwiderstände sind so einzustellen, daß die Regelgenauigkeit bei der gewünschten Spannungsänderung erreicht wird. Bei Vergrößerung des Ohmwertes wird die Regelganauigkeit vergrößert, bei Herabsetzung des Ohmwertes entsprechend verringert.
Der Vorwiderstand bestimmt die untere und obere Spannungsgrenze, zwischen welcher die Drehzahl unverändert bleiben soll. Wird der Ohmwert des Vorwiderstandes vergrößert, so verschiebt sich die Regelzone nach unten, bei Verringerung dagegen nach oben.
Das Einstellen der Widerstände ist bei der tatsächlichen, im Betrieb herschenden Belastung vorzunehmen.
III. a) Stromführung der Drehstromphasen –
Phase R
Von der Drehstromphase R-Sammelschiene 16/19 im Schaltschrank  P  wird die Erstwicklung des Beleuchtungstrafo  10  über eine 2A Sicherung  h  gespeist. An der Zweitwicklung sind die drei Beleuchtungslampen für die Meßgerätetafel angeschlossen, die durch einen Beleuchtungsschaltert  6  eingeschaltet werden können. Ferner sind über den Wechselkontakt  r4  des Umschaltschützes  8  die Lampen  5   „Verstärkung ein“ und „Verstärkung aus“ angeschlossen.
Eine weitere 2A Sicherung  m  im Vermittler liegt vor dem Stromkreis für die  rote Überwachungslampe im Lichtsignal  O . Die Stromführung geht von der 2A Sicherung  m  über die Ausgangsklemme 59 im Schaltschrank  P  zur Eingangsklemme 59 im Lichtsignal  O  und zur roten lampe. Von der Ausgangsklemme 60 des Signals  O  führt ein Kabel zur Klemme 60 im Schaltschrank  P. Diese ist über eine 2A Sicherung  m  mit der Ausgangsklemme 73 des Schaltschrankes  P verdrahtet, von welcher die Stromführung zum unteren Klemmenbrett  des Mutterkompasses  K , über das bewegliche Kabel zur oberen Klemme 73 und zum Wärmeregler geht. Die zweite Klemme des Wärmereglers ist mit der Klemme 73/29 am oberen Klemmbrett des Mutterkompasses verbunden. Von hier geht die Stromführung über das bewegliche Kabel zur Klemme 29 des unteren Klemmbrettes zum Schaltschrank  P  Klemme 29 über den Strommesser der Meßgerätetafel und die 4A Sicherung  q  im Vermittler zur Sammelschiene 18.
Die Speisung der Phase R der Kreißel ist über die 4A Sicherung  p  im Vermittler des Schaltschrankes, den Strommesser in der Meßgerätetafel, die Ausgangsklemme 27 des Schaltschrankes, das Verbindungskabel zum Mutterkompass  K  angeschlossen. Vom unteren Klemmbrett führt ein bewegliches Kabel zum oberen Klemmbrett, an welches der 4. Schleifring angeschlossen ist. Über ein Spinnbein wird der Strom zur oberen Hüllkugelschale, durch die Flüssigkeit zur oberen Leitkalotte der Kugel und von hier zum Kreißel und zur Blasspule geführt.
Hinter der 4A Sicherung  p  im Schaltschrank  P  zweigt über eine 2A Sicherung  n  der Stromkreis für die blaue Überwachungslampe ab. Die Stromführung geht über die Klemme57 des Schaltschrankes  P  und das kabel zum lampensignal  0, Klemme 57, zur blauen Lampe. Die Rückleitung führt über Klemme 58 und Kabel zum Schaltschrank  P, Klemme 58. Diese ist über eine 2A Sicherung  n  und 4A Sicherung  q  mit der Sammelschiene 18 verdrahtet.
Der Stromkreis für die Phase R des Kühlpumpenmotors  L  beginnt an einer 2A Sicherung  g, geht über Klemme 16 des Schaltschrankes und das kabel zur Klemme 16 des Kühlpumpenmotors  L  und zur Phase R.
Ferner kann die Sciene 18 über den Spannungsmeßumschalter 22 an einen Pol des Spannungsmessers geschaltet werden.
Bei der Anlage mit 12W Verstärker und Maschinenschaltschrank  P  2450/51 und E-Kompaßschaltschrank  P  2550/51 liegen die Sammelleitungen der Phase R an Nr. 22 und 25.
An leitung 22 ist die Drehphase des Lüftermotors für den Wendemotor angeschlossen. Ferner zweigt von Leitung 22 die Leitung für den Phasenwähler der Festphase des Wendemotors ab. Von Klemme 25 führt die Leitung 114 in den Signalkasten  O  0852/3 zum Schaltschütztrafo, für die Lampe „ Kreißelspannung ausgefallen“.
Phase S
Die Drehstromphase S – Sammelschiene 17/20 im Schaltschrank  P – speist über den Übertragungsschalter 7, die 2A Sicherung  k  im Vermittler  P  und die Verbindungsleitung zum Wendegeber, sowie Klemme 132 die Festphase des Wendemotors. Diese liegt ferner über Klemme 133 und Verbindungsleitung zum Vermittler an der Sammelschiene  O.
Vom Übertragungsschalter 7 zweigt über eine 2A Sicherung  l  die Speiseleitung für die Erstwicklung des Verstärkerbetriebswandlers ab. Die Rückleitung liegt an der sammelschiene  O.
Die Speisung der Kreißelphase S führt über eine 4A Sicherung  o, die Leitung zur Meßgerätetafel und den Strommesser 28 des Schaltschrankes. Vom Vermittler führt ein Kabel  zum Mutterkompass  K  an das untere Klemmbrett, Klemme 28. Dieses ist durch das bewegliche Kabel mit der oberen Klemme verbunden. Die Leitungsführung geht zum 5. Schleifring und über ein Spinnbein und die Verbindungsschraube (die beim Kugelausbau entfernt werden muß) zur unteren Leitkalotte der Hüllkugel, der Strom geht dann durch die Tragflüssigkeit zur unteren Leitkalotte der Kugel, an welcher außerdem die Blasspule angeschlossen ist.
Über eine weiter 2A Sicherung  g  und die Ausgangsklemme 17 des Schaltschrankes  P  führt eine Leitung zur Klemme 17 an die Phase S des Kühlpumpenmotors  L.
In der Anlage mit 12W Verstärker ist der Betriebswandler an den Wechselstrom 50V, 55,5Hz angeschlosse. Die Phase liegt an den Leitungen 23 und 26. VonLeitung 23 zweigt die Leitung zur Drehphase des Lüfters für den Wendemotor ab. An leitung 26 liegt der Schaltschütztrafo über Leitung 115 im Signalkasten  O 0852/53.
Phase T
Die Drehstromphase T – Sammelschiene 15/18 im Schaltschrank  P  -  speist über eine 4A Sicherung  q  und eine 2A Sicherung  n, Klemme 58 des Schaltschrankes  P, Kabel, Klemme 58, des Lichtsignals  O  die blaue Lampe. Die Rückleituung ist über Klemme 57 wie bei Phase R beschrieben, angeschlossen.
Die Stromzuführung  zur Phase T der Kreißel geht über die 4A Sicherung q, die die Leitung zur Meßgerätetafel und den Strommesser 29. Von der Ausgangsklemme 29 des Vermittlers führt ein Kabel zur E-Kompaßmutter  K  an die Klemme 29 des unteren Klemmbrettes. Das Kabel verbindet dieses mit dem oberen Klemmmbrett, Klemme 29/73. Über den 6. Schleifring und zwei Spinnbeine geht der Strom zu den beiden mittleren leitungen und von dort durch die Flüssigkeit zum breiten und den schmalen Leitbändern in die Kugel.
An der Klemme 29/73 am oberen Klemmenbrett des Mutterkompasses zweigt die Leitung zum Signalwärmeregler ab. Sie geht weiter über die Klemme 73 am oberen Klemmenbrett und das bewegliche Kabel zur Klemme 73. Diese ist mit der 2A Sicherung  m  mit der Ausgangsklemme 60 des Lichtsignals  O, an welche die rote Lampe angeschlossen ist. Die Rückleitung geht über die Ausgangsklemme 59 zur Sammelschiene 16/19 wie bei Phase 1 beschrieben.
Von den Leitbändern am Äquator der E-Kompaßkugel zweigen die Stromkreise für die Wendephasen mit der Brückenschaltung für den Wendemotor 16 ab. Vom Wendekontakt 1, - zweiter Schleifring – und Wendekontakt 2, - dritter Schleifring – geht die Leitung über die Klemmen 30 bzw. 31 am oberen Klemmenbrett über das bewegliche Kabel zu den Klemmen 30 bzw. 31, des unteren Klemmenbrettes. Dies ist durch ein Kabel mit dem Schaltschrank, Klemmen 30 bzw. 31, verbunden. Von Klemme 30 geht die Leitung über den Umschaltschützkontakt  r1  zum Wendegeberteil des Schaltschrankes  P  und über die Klemme 135 zur Wende- oder Drehphase des Wendemotors. Die Rückleitung geht über Klemme 134 des Wendegebers zum Schaltschützkontakt  r2  im Vermittler und zur Leitung 31.
Von leitung 30 zweigt über den Schaltschützkontakt  r3  die Leitung zur Erstwicklung des Eingangsübertragers 35 im Verstärker ab. Die Rückleitung geht zur leitung 31.
Mit den Klemmen 30 und 31 des Schaltschrankes  P  sind außerdem die Wicklungen der Symetriedrossel 11 verbunden. Der Brückenspeisestrom geht von der Mitte der Symetriewicklung über den Übertragerschalter 7, die Meßlasche und eine Drosselspeisetrafowicklung 12 zur Sammelschiene  O.
Von der Phase T wird ferner über eine 2A Sicherung  i  die Erstwicklung des Drosselspeisetrafo 12 gespeist.
Über eine weitere 2A Sicherung  g  und Klemme 15 des Schaltschrankes  P  ist über ein kabel mit der Klemme 15 die 3. Phase des Kühlpumpenmotors  L  angeschlossen.
Die Sammelschiene 15/18 ist außerdem durch eine leitung nach der Meßgerätetafel mit einem Pol des Spannungsumschalters 22 verbunden.
Bei der Anlage mit 12W Verstärker liegt die Phase T an den Leitungen 21 und 24. An Schiene 21 liegt der Phasenwähler für die Festphase des Wendemotors und die Festphase des Lüfters für den Wendemotor. Von Schiene 24 zweigt die leitung 113 zum Schaltschütztrafo im Signalton  O  0852/53 ab.
b) Eine Drehstromphase ist ausgefallen
Der entsprechende Strommesser zeigt nicht an.
Die blauen Lampen im Signal  O  0051 verlöschen nicht und der Signalsatz  O  0852/53 zeigt keine Störung an, wenn eine Stromunterbrechung der einzelnen Phasen hinter den 4A Sicherungen  o, p, und q zur E-Kompaßkugel hin stattfindet.
Ursache:
Punkt 1:
Die zugehörige 4A Drehstromsicherung im Schaltschrank ist durchgebrannt.
Bei Ausfall der PhasenT und R verlischt die blaue Werklampe.
Bei der Anlage mit Signalkasten  O  0852/53 verlischt die Lampe „Anlage klar“ im kasten  O  0852/53. Es leuchtet gleichzeitig die Lampe „Kreißelspannung ausgefallen“ auf. Im Signalkasten  O  0750 erscheint die Lampe „E-Kompaß gestört“ und die Hupe ertönt.
Punkt 2:
Im Mutterkompaß liegen die Kohlebürsten an den Schleifringen des Füllkugelhalses schlecht auf. Die Kohlebürsten sind nachzusehen und müssen bei Erneuerung eingeschliffen werden.
Punkt 3:
Der Strommesser 18 ist beschädigt ohne die Phase zu unterbrechen.
Da nicht zu erkennen ist, ob der Strommesser schadhaft ist oder ein leitungsbruch vorliegt, überbrückt man die Klemmen des nicht anzeigenden Meßgerätes an den Verbindungsstücken zwischen Meßgerätetafel und Vermittler im Schaltschrank mit einem isolierten Draht und beobachtet, ob die von dieser Phase gespeisten Geräte in Tätigkeit treten. Ist dies der Fall, so bleibt die Überbrückung bestehen, der beschädigte Strommesser wird ausgebaut und, wenn mit Bormitteln möglich, instand gesetzt.
Die von den Phasen gespeisten geräte gehen aus den Stromführungsplänen der einzelnen Phasen hervor.
Punkt 4:
Leitungsunterbrechung im Drehstromnetz.
Ein Strommesser zeigt nicht mehr an. Die 4A Sicherungen  o,p, und q sind jedoch in Ordnung.
Zur Feststellung des fehlerortes werden die Spannungen zwischen den einzelnen Phasen mit dem Spannungsmeßumschalter für den Drehstrom gemessen. Sind diese Spannungen verschieden hoch, so liegt der Fehlerort in der zum ausgefallenen Strommesser gehörigen Zuleitung zum Umformer. Nun wird am Klemmenbrett des abgestellten Umformers das betreffende Zuleitungskabel 15, 16 oder 17 gelöst. Leuchtet die 110V Prüflampoe, die an die Klemmen 15 und 0, 16 und o oder 17 und 0 geschaltet wird, auf, so ist der Umformer in Ordnung und der Fehler muß in der Leitung zwischen Umformer und Schaltschrank gesucht werden.
Im anderen Falle liegt ein Kontaktfehler in den Verbindungsdrähten zum Klemmenbrett des Umformers vor, der mit dem Isolationsprüfer leicht aufgefunden werden kann. Sind diese jedoch in Ordnung, so ist die Wicklung schadhaft. Ist die Beseitigung der Störung mit Bordmitteln nicht möglich, so muß der Umformer bei nächster Gelegenheit von Bord gegeben werden.
c) Phase R ist ausgefallen
Die 4A Sicherung  p  der Pase R ist durchgeschlagen. Die blaue Werklampe verlischt.
Der Strommesser 18 der Phase zeigt nicht an. Der Spannungsmesser zeigt an allen drei Phasen Spannung an.
Ist der Signalsatz  O  0852 vorhanden, erscheint die Lampe „Kreißelspannung ausgefallen“. Im Signalkasten O  0750 leuchtet die Lampe „E-Kompaßanlage gestört“ auf und die Hupe ertönt.
Bei Ausfall der Phase R wird die Blasspule nicht mehr gespeist, so daß die Kugel auf die untere Hüllkugelschale sinkt. Hierdurch treten Fehlweisungen des E-Kompasses auf. Der Stromkreis der Phase 1 muß von der 4A Sicherung bis zur E-Kompaßkugel geprüft werden.
Ist im Maschinenschaltschrank  P  2450 die 6A Sicherung  s  durchgeschlagen, so fällt die gesamte Übertragung aus, da der Phasenwähler für die Festphase des Wendemotors und die Drehphase des Lüftermotors von der Phase R gespeist werden. Der Lüfter bleibt stehen und öffnet mit seinem Fliekraftkontakt den Stromkreis der Fetsphase des Wendemotors, wodurch dieser nicht mehr laufen kann.
Die Sicherungen   k1, u1, g, m, p, n und z     im Vermittler des E-Kompaßschaltschrankes  P  2550/51 werden geprüft. Sind sie in Ordnung, so müssen die Verbindungsleitungen von diesen Sicherungen bis zur 6A  Sicherung  s  geprüft werden.
Erscheinen die vorgenannten Signale und zeigt der Strommesser trotztem Strom an,  so ist nur die 2A Sicherung der leitung 114 im Vermittler  P  2550 durchgeschlagen. Die Leitung zwischen Punkt 114 und 0 muß geprüft werden.
d) Phase S ist ausgefallen
Die 4A Sicherung der Phase S ist durchgeschlagen. Beim Signalsatz  O  0852 erscheinen die gleichen Signale wie unter b) beschrieben.
Bei Ausfall der Phase S wird die Blasspule nicht mehr gespeist, so daß die Kugel auf die untere Hüllkugelschale sinkt. Es treten die gleichen Störungen auf, wie vorstehend unter c) beschrieben.
e) Phase T ist ausgefallen
Die 4A Sicherung der Phase T ist durchgeschlagen. Die blaue Lampe erlischt und der Stromkreis für die rote Lampe ist stromlos. Ferner fällt der Kreißelstrom für die Brückenschaltung aus. Da der Wendemotor 16 stehengeblieben ist, stehen auch die Tochterkompasse still. Es sind sämtliche Stromkreise der Phase T hinter der 4a Sicherung zu prüfen. Beim Signalsatz  O  0852 erscheinen die gleichen Signale wie unter b) beschrieben.
Zu c) bis e)

Punkt 1:
Findet eine Unterbrechung der Phasen hinter den 4A Sicherungen statt, so zeigt der Signalsatz  O  0852 nicht an; im Signal  O  0051 verlöschen die blauen Lampen nicht.


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